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Foto: DSC/Placke
05.04.2012

Volle Konzentration auf das Wesentliche

Bei der heutigen Pressekonferenz gab DSC-Trainer Stefan Krämer Auskunft über die bisherige Trainingswoche und das kommende Spiel in Unterhaching.


Wie in der vergangenen Woche fallen beim dem DSC erneut zahlreiche Spieler aus. Neben dem Langzeitverletzten Markus Schuler (Mittelfußbruch) werden auch Johannes Rahn (Wadenverletzung) und Dennis Riemer (Mittelhandbruch) das Spiel am Karsamstag verpassen. Auch Sevdail Selmani muss aufgrund seiner Rotsperre weiter zuschauen. Zur langen Liste der Ausfälle gesellte sich diese Woche leider auch Eric Agyemang, der an einem grippalen Infekt leidet und Medikamente einnehmen muss. In Krämers Überlegungen spielt dagegen Tim Jerat eine Rolle, der nach seiner Verletzung wieder im Training steht.

Auch Olcay Turhan wird erneut im Kader stehen, nachdem er im Spiel gegen Offenbach kurz vor seinem Saisondebüt stand, aber wegen späten Ausgleichs nicht mehr eingewechselt wurde. Für Trainer Stefan Krämer sind die Personalprobleme ohnehin kein Grund zum Klagen: „Erstens bringt das Jammern nichts und zweitens haben wir genug starke Spieler im Kader, die das auffangen können."

In der Trainingswoche wurde viel mit den Spielern gesprochen, um das Spiel gegen Offenbach und die allgemeine Situation aufzuarbeiten. „Wir haben viele Gespräche geführt in dieser Woche. Wir haben der Mannschaf vor Augen geführt, was sie leisten kann und ihnen auch Szenen aus guten Spielen gezeigt", sagte der 45-Jährige DSC-Coach. „Jeder Spieler hat von uns klare Handlungsanweisungen bekommen. Jeder weiß genau, was er auf seiner Position zu tun hat und kann sich so besser auf das Wesentliche - also auf das Spiel - konzentrieren". Die körperliche Intensität der Trainingseinheiten wurde bewusst etwas heruntergefahren. „Es war trotzdem eine intensive Trainingswoche, aber intensiv für den Kopf", so Krämer weiter.

Die Beobachtung der Unterhachinger Mannschaft und die Erfahrungen aus dem Hinspiel lassen das Trainerteam wissen, dass ein spielstarkes Team auf die Blauen wartet. Stefan Krämer will die Heimmannschaft nicht in das Spiel kommen lassen: „Unterhaching hat von der Altersstruktur ein junges Team, das sehr guten Fußball spielen kann. Wir müssen kompakt und eng beieinander stehen." Genau das habe im Spiel gegen Offenbach gefehlt, denn dort „waren die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen zu groß und wir haben keinen Zugriff bekommen". Auch die Heimstärke (28 von insgesamt 37 Punkten wurden im Sportpark Unterhaching eingefahren) der Bayern ist dem Arminia-Trainer nicht entgangen. „Dort ist schon eine Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen zu erkennen, aber wir sind auch eine der besten Auswärtsteams der Liga", baut Krämer auf die bisher gezeigten Leistungen in der Fremde.



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