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Die fetten Jahre

Es folgte die vielleicht beste Zeit in der Geschichte Arminias. Fünf aufeinander folgende Saisons, von 1980 bis 1985, gehörte der Verein der Ersten Bundesliga an und erreichte mit den jeweils achten Rängen 1982 und 1983 seine besten Platzierungen überhaupt.

Aber ausgerechnet, als sich der Club erstmals im Oberhaus zu etablieren schien, als man gar das Wort „UEFA-Pokal“ in den Mund nahm, holte ein unerwarteter Abstieg die Arminen 1985 zurück auf den Boden der Tatsachen. Es wurde ein harter Aufprall, weil sich schnell herausstellte, dass der DSC in den vermeintlich fetten Jahren über seine Verhältnisse gelebt hatte.

 

 

 

Der tiefe Sturz

Innerhalb von drei Jahren wurde Arminia von der Beletage bis in die Oberliga durchgereicht. Schlimmer noch als der sportliche Absturz waren die wirtschaftlichen Kalamitäten, die sich als so gravierend herausstellten, dass nur ein gerichtlicher Vergleich den Verein retten konnte.

Danach versuchte das neue Präsidium um den pensionierten Studiendirektor Wolfgang Walkenhorst, der auf dem Höhepunkt der Krise die als erste Frau zur Vorsitzenden eines Proficlubs
gewählte Gisela Schwerdt abgelöst hatte, den DSC
in ruhigere Fahrwasser zu führen.

Das galt leider auch für den Spielbetrieb, denn vom aufregenden Bundesligazirkus waren die Blauen vorerst soweit entfernt wie die Erde vom Mond. Nachdem sie in zwei Anläufen den Wiederaufstieg in die Zweite Liga nur knapp verfehlt hatten, folgten graue Jahre in der Drittklassigkeit, die erst 1995 zu Ende gingen.

 

 

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